KINO: „In die Sonne schauen“
FR | 08.05.26 | 20:00 Uhr
Vier Mädchen verbringen in vier unterschiedlichen Epochen ihre Jugend auf demselben Bauernhof im Norden Deutschlands. Während sich das Haus im Laufe des Jahrhunderts verändert, hallen die Echos der Vergangenheit zwischen seinen Mauern wider.


KINO: „Die progressiven Nostalgiker“
FR | 15.05.26 | 20:00 Uhr
Eine defekte Waschmaschine wird zum Portal, mit dem ein französisches Ehepaar aus den 50er Jahren in unsere heutige Gegenwart reist. Während Ehemann Michel der neuen Zeit erstmal gar nichts abgewinnen kann, beginnt für seine Frau Jeanne ein neues Leben. Eine amüsante Emanzipations-Komödie über eine Zeitreise wider Willen.
Filmgespräch: „Kein Land für Niemand“
SA | 16.05.26 | 19:00 Uhr | kostenfrei | mit Gespräch
Der Film blickt auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: erstarkender Rechtspopulismus, Kriminalisierung von Flucht und Migration sowie der zunehmende Druck auf humanitäre Hilfe. Expert*innen ordnen die Rechtsverschiebung ein und entlarven politische Mythen.


SENIOREN-KINO: „Das Nonnenrennen“
MI | 20.05.26 | 14:30 Uhr | mit Kaffee & Kuchen
„Mehrere Nonnen versuchen seit geraumer Zeit genügend Geld durch Spenden zu sammeln, um ihr marodes Hospiz renovieren zu können. Als sie von einem Fahrradrennen erfahren, das ein hohes Preisgeld auslobt, sind sie davon überzeugt, ein Zeichen Gottes erhalten zu haben. Kurzerhand melden sie sich für das Rennen an. Allerdings kann keine von ihnen Fahrrad fahren. Doch das hält sie nicht davon ab, ihren Plan mit Elan weiterzuverfolgen.“
KINO: „Eine Frage der Würde“
FR | 22.05.26 | 20:00 Uhr
Die pensionierte Lehrerin Blaga fällt auf einen raffinierten Telefonbetrug herein und bleibt mittellos zurück. Sie kann sich nach dem Verbrechen nicht einmal die Kosten für das Grab ihres kürzlich verstorbenen Mannes leisten. Als ihr klar wird, dass sie das Geld nicht wiedersehen wird, erhält sie ein verlockendes, aber gleichzeitig Misstrauen erregendes Jobangebot. Einst eine strenge und ehrliche Frau, beginnt Blaga langsam all ihre Prinzipien über Bord zu werfen.


NEISSE FILMFESTIVAL | Wettbewerb Dokumentarfilm: „Eine Krankheit wie ein Gedicht“
DO | 28.05.26 | 18:00 Uhr
Jelenas Vater leidet unter einer durch Drogen ausgelösten Psychose und befindet sich seit fünf Jahren in der forensischen Psychiatrie. Für die Allgemeinheit ist er ein verurteilter Straftäter, für die Filmemacherin ist er vor allem ihr Vater. Der Tag seiner Freilassung rückt näher und sie beginnt sich darauf vorzubereiten. Ihr Film begleitet eine Annäherung an den Vater, den sie liebt, um den sie sich sorgt und vor dem sie keine Angst mehr haben will. Entstanden ist ein sehr persönlicher Dokumentarfilm mit animierten Elementen über eine ganz besondere Vater-Tochter-Beziehung.
NEISSE FILMFESTIVAL | Wettbewerb Spielfilm: „Der Heimatlose“
DO | 28.05.26 | 20:30 Uhr
Nach 14 Jahren auf dem Festland kehrt Hein in das Dorf seiner Kindheit auf einer Nordseeinsel zurück. Doch die Gemeinschaft erkennt ihn nicht wieder. Selbst sein früherer engster Freund Friedemann geht auf Distanz. Die Bewohner berufen ein Dorfgericht ein. Es soll klären, ob Hein wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Im Verlauf des Prozesses wachsen Zweifel, Widersprüche und Misstrauen. Der Film erzählt von Zugehörigkeit, verdrängter Vergangenheit und persönlicher Erinnerung. Zugleich stellt er die Frage, was einem Menschen bleibt, wenn selbst die eigene Herkunft unsicher erscheint.


NEISSE FILMFESTIVAL | Wettbewerb Dokumentarfilm: „Was machen wir mit Péťa?“
FR | 29.05.26 | 18:00 Uhr
Nach dem plötzlichen Tod seiner Frau muss ein Vater allein für seine heranwachsenden Kinder sorgen: Tochter Vanessa und Sohn Petey, der an einer schweren Form von Autismus leidet und rund um die Uhr Betreuung braucht. Trotz finanzieller und institutioneller Hürden stellt er sich der Herausforderung und ändert sein Leben komplett. Der berührende Film begleitet die Familie über mehrere Jahre bei ihren Bemühungen voller Geduld und Hingabe, ein möglichst normales Leben zu führen. Und lotet gleichzeitig die Grenzen von Liebe, Verantwortung und Selbstaufopferung aus.
NEISSE FILMFESTIVAL | Wettbewerb Spielfilm: „Capo“
FR | 29.05.26 | 20:30 Uhr
Adrián ist ein junger Kolumbianer, der in Polen lebt und arbeitet. Er lockt weitere Arbeiter aus Lateinamerika in eine Firma, die sie letztlich nur ausbeutet. So wird er selbst immer mehr zum Teil eines Systems der Ausbeutung. Nach einem tödlichen Arbeitsunfall gerät seine fragile Position ins Wanken. Er muss Verantwortung übernehmen und entscheiden, auf wessen Seite er steht. Zugleich erkennt er die Wahrheit hinter den Lügen seit seiner Ankunft in Polen. Der Film beruht auf realen Berichten über eine Vermittlungsagentur.


NEISSE FILMFESTIVAL | „Leben für Anfänger“
SA | 30.05.26 | 18:00 Uhr
Die schüchterne Vampirin Monia arbeitet in einem Pflegeheim, um sich von Blut zu ernähren, das unter hygienischen Bedingungen gewonnen wird. Eigentlich ein perfektes Leben in der Unsterblichkeit, bis ein anderer Vampir in dem Heim sein Unwesen treibt: Es ist Mirek, einst von Monia in einen Vampir verwandelt, der sein ewiges Leben beenden will. Er verlangt, dass Monia ihn tötet, sonst würde er den Heimbewohner ans Blut gehen. Monia will ihn vom Vorteil der Unsterblichkeit überzeugen und erhält Hilfe von Czarek, einem Sterblichen, der das Leben über alles liebt.
NEISSE FILMFESTIVAL | Fokus: Transformations „Former East / Former West“
SA | 30.05.26 | 20:30 Uhr
Diese wenig bekannte Film-Perle zeigt Berlin zwei Jahre nach der Wiedervereinigung als Stadt voller Widersprüche. In Hunderten Straßeninterviews prallen Ost und West, Aufbruch und Enttäuschung, naive Hoffnung und eine nahezu prophetische Skepsis aufeinander. Fragen nach Heimat, Freiheit, Kapitalismus, Sozialismus und Zugehörigkeit offenbaren Brüche, die bis in die Gegenwart reichen. Die Regisseurin hört ihren Gesprächspartnern offen und genau zu. So entsteht ein zugleich authentisches, verstörendes und hellsichtiges Porträt der frühen Einheit – oft auch mit subtilem Humor.


KINO: „The Life of Chuck“
FR | 05.06.26 | 20:00 Uhr
Im Mittelpunkt steht ein auf den ersten Blick sehr biederer Geschäftsmann, um den die ganze Welt herum zusammenbricht. Städte verschwinden im Meer, Vulkane erheben sich aus dem Nichts, und der so unscheinbare Chuck spielt dabei eine große Rolle. Das Leben des Buchhalters Charles „Chuck“ Krantz, gespielt von Tom Hiddleston, wird dabei rückwärts erzählt, angefangen mit dem Ende bis hin zu seinen Kindheitstagen.
KINO: „Fisherman’s Friends“
FR | 12.06.26 | 20:00 Uhr
Zehn singende Männer aus einem Fischerdorf in Cornwall werden von dem Musikproduzenten Danny (Daniel Mays) besucht, der sie für einen Plattenvertrag bei Universal gewinnen möchte. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Aktion nur um einen Scherz seines Chefs handelt, doch mit der Zeit glaubt der sonst so zynische Danny allerdings wirklich daran, dass er mit der Band einen Hit produzieren könnte.

Eintrittspreise
Eintritt: 6€ | Seniorenkino: 5€ | Kinderkino: 5€
Einlass: jeweils 30 Minuten vor Filmbeginn