„Leerstehende Gebäude brauchen gute Ideen, erst recht wenn es sich um historisch und ästhetisch besonders ansprechende Bauwerke handelt. Gerade bei jungen Leuten nden wir die notwendige Kreativität, nur selten jedoch die entsprechenden Mittel, um solche Vorhaben umzusetzen.“

In Löbau ist nichts los, also gehen die Jugendlichen nach der Schule saufen und pöbeln Leute voll. Interess sich an der Stadtentwicklung oder Politik zu beteiligen, haben sie sowieso nicht. Die Stadtverwaltung interessiert sich nicht für die Bedürfnisse und Ideen junger Menschen und verpasst es, sie aktiv in die Zukunftsplanung einzubinden.
Diese beiden pauschalen Vorurteile sind über lange Zeit gewachsen und so natürlich nicht haltbar. Wir wollen in einem ersten Projekt versuchen, beide Seiten zueinander zu bringen, weil wir sicher sind: es ist Interesse auf beiden Seiten vorhanden.

Für einen Workshop am 03.03. und 04.03. suchen wir bis zu 20 Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren, die sich aktiv an der Stadtentwicklung beteiligen und mit uns gemeinsam ein Konzept erarbeiten wollen, wie man Löbau auf die Sprünge helfen kann. Am ersten Tag wird in einer großen Runde diskutiert, was den Jugendlichen in Löbau fehlt und welche Angebote man machen sollten.
Anschließend geht es am zweiten Tag in mehreren kleinen Gruppen weiter, die Fachforen zu verschiedenen Themen sind: Marketing, Programmplanung, Sponsorensuche, und vieles mehr. Jede Gruppe hat einen eigenen Moderator aus der Stadtverwaltung oder Lokalpolitik, oder einen Experten des Themas zu Seite. Abschließend werden die Ergebnisse gesammelt und als Konzept zusammengeschrieben. Vielleicht schon mit einem konrekten Gebäude oder Betreiberkonzept.

Die Ergebnisse des Workshops wollen wir im folgenden Stadtrat präsentieren, in der Hoffnung, dass die Antwort der Stadträte den Jugendlichen Mut zur Weiterarbeit macht.
Hiermit suchen wir Teilnehmer und Sponsoren. Meldet euch unter jugend@loebaulebt.de.

Unser Konzeptentwurf ist hier zu finden: >Jugend belebt Leerstand<

Projektidee: Jugend belebt Leerstand vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung